Luna - Technischer Redakteur bei Hasleo Technology
Verfasst von Luna
Technischer Redakteur bei Hasleo Technology, mit Schwerpunkt auf Datenschutz und praktischen Lösungen.
Aktualisiert am 26. Mai 2026 | Hasleo Backup Suite

Wenn Ihre Solid-State-Drive (SSD) nur noch wenig Speicherplatz bietet, Sie aber die Systemgeschwindigkeit erhalten möchten, können Sie das Betriebssystem und häufig verwendete Programme auf der SSD belassen und große Dateien sowie selten benötigte Nicht-Systemdateien auf eine Festplatte (HDD) verschieben. Diese Anleitung bietet Schritt-für-Schritt-Anweisungen, wie Sie Nicht-Systemdateien sicher von der SSD auf die HDD migrieren, präzise SSD-Speicherplatz freigeben, ohne zentrale Systemdateien zu beeinträchtigen, und so das beste Gleichgewicht zwischen Geschwindigkeit und Speicherkapazität erreichen.

Vorteile und Überlegungen beim Migrieren von Nicht-Systemdateien von der SSD auf die HDD?

Das Verschieben von Dokumenten, Fotos, Videos und anderen Nicht-Systemdateien von der SSD auf die HDD gibt nicht nur SSD-Speicherplatz frei und verbessert die Effizienz der Datenverwaltung, sondern bringt auch die folgenden wesentlichen Vorteile mit sich:

    • Kosten- und Kapazitätsoptimierung: Angesichts der höheren Stückkosten von SSDs sollten Sie diese für das Betriebssystem und häufig genutzte Anwendungen reservieren. Nutzen Sie HDDs mit großer Kapazität für Massen- und Archivdaten und erreichen Sie so ein optimales Gleichgewicht zwischen Leistung und Speicherökonomie.
    • Ausgewogene Systemleistung: System und häufig verwendete Software auf der SSD zu belassen, sorgt für schnelles Starten und flüssigen Betrieb. Gleichzeitig hilft das Auslagern großer Dateien auf die HDD, die Lese- und Schreiblast der SSD zu senken und die Systemlatenz zu verringern.
    • Verlängerung der SSD-Lebensdauer: SSDs haben eine begrenzte Schreiblebensdauer. Das Migrieren häufig geschriebener Dateien (z. B. temporäre Downloads und Systemcaches) auf die HDD kann den SSD-Verschleiß wirksam reduzieren und die Nutzungsdauer verlängern.

Bitte prüfen Sie vor der Migration die folgenden Punkte sorgfältig, um Datenverlust oder Softwareprobleme durch Bedienfehler zu vermeiden.

    • Verfügbaren Speicherplatz prüfen: Drücken Sie die Tasten „Win + E“, um den Datei-Explorer zu öffnen, navigieren Sie zu „Dieser PC“ und prüfen Sie, ob der verbleibende Speicherplatz auf der HDD ausreicht, um die zu migrierenden Daten aufzunehmen. Ist die HDD neu und wird in der Datenträgerverwaltung als „Nicht initialisiert“ angezeigt, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf und wählen Sie „Datenträger initialisieren“.
    • Inhalte für die Migration auswählen: Empfohlen ist die Migration von Dateien, die die Systemleistung nicht beeinträchtigen und viel Speicherplatz belegen, etwa Dokumente, Fotos, Videos, Musik und komprimierte Dateien. Ordnen Sie die Dateien nach dem Verschieben in passenden Ordnern, um die Verwaltung zu erleichtern.
    • Systemdateien nicht migrieren: Verschieben Sie keine wichtigen Dateien von C: manuell, etwa Windows Files, Program Files, Program Files (x86), AppData und andere. Diese sind üblicherweise an das Betriebssystem und die Anwendungen gebunden; ihr Verschieben kann Programmfehler oder Startprobleme verursachen. Belassen Sie sie auf der SSD.
    • System-Backup erstellen: Vor jedem größeren Eingriff empfiehlt es sich, ein vollständiges System-Backup zu erstellen. So können Sie den Computer bei Problemen schnell in den Zustand vor der Migration zurückversetzen und Daten wie Systemsicherheit wirksam schützen.

Beste Windows-Backup-Software – Hasleo Backup Suite

Empfohlen wird der Einsatz professioneller Backup-Tools wie der effizienten und benutzerfreundlichen Hasleo Backup Suite. Diese Lösung kann das System, Datenträger/Partitionen und Dateien/Ordner sicher an einem angegebenen Speicherort sichern. Sie bietet eine intuitive grafische Oberfläche mit klaren Bedienhinweisen und macht Backup-, Wiederherstellungs- und Klonvorgänge einfach und bequem. Darüber hinaus bietet sie folgende bemerkenswerte Funktionen:

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Umfangreich und leistungsstark: Die Backup- und Wiederherstellungsfunktionen ermöglichen mühelos Systemabbilder und sofortige Wiederherstellung nach Abstürzen, während die Klonfunktion eine nahtlose Datenmigration fördert.
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Fortschrittliche Technologie und hervorragende Leistung: Kompatibel mit allen Windows-PCs und -Servern, unterstützt sie Windows x86/x64 und ARM64-Architekturen. Sie startet sowohl im UEFI- als auch im Legacy-BIOS-Modus, gewährleistet einen sicheren und stabilen Programmlauf und arbeitet hocheffizient und stromsparend.
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Mehrere Backup-Modi: Unterstützt vollständige, inkrementelle und differenzielle Backups. Nach einem ersten vollständigen Backup sparen inkrementelle und differenzielle Backups Zeit und Speicherplatz, da nur geänderte Daten kopiert werden.
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Komprimierung und Verschlüsselung: Sie können Backup-Abbilder komprimieren, um Speicherplatz zu sparen, und sie verschlüsseln, um wichtige Daten zu schützen.
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Praktische Toolbox: Hier finden Sie erweiterte Funktionen wie das Erstellen einer WinPE-Notfalldiskette, das Zusammenführen von Backup-Abbildern und das sichere Löschen von Datenträgern.
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Intuitive und benutzerfreundliche Oberfläche: Das Oberflächendesign ist klar, die Hauptfunktionen sind sofort erkennbar, und geführte Hinweise ermöglichen auch Einsteigern einen schnellen Start.

Wie verschieben Sie Nicht-Systemdateien von der SSD auf die HDD, um Speicherplatz freizugeben?

Nachfolgend die Schritte zum Verschieben von Nicht-Systemdateien von der SSD auf die HDD, unterteilt in vier Teile: Initialisierung der neuen HDD (optional), System-Backup, Migration der Systemeinstellungen und Dateimigration.

1. Neue HDD initialisieren

1
Installieren Sie die HDD in Ihrem Computer (stellen Sie sicher, dass Ihr Laptop zwei Laufwerke unterstützt) und schalten Sie ihn ein. Klicken Sie in Windows mit der rechten Maustaste auf das Startmenü und wählen Sie Datenträgerverwaltung.
2
Wird die neue HDD als „Nicht initialisiert“ angezeigt, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf, wählen Sie „Datenträger initialisieren“ und legen Sie GPT oder MBR als gewünschten Partitionstyp fest.
3
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den nicht zugewiesenen Speicherplatz, wählen Sie „Neues einfaches Volume“ und folgen Sie dem Assistenten auf dem Bildschirm, um die Partition einzurichten.

* Tipps: Ist die Festplatte nicht neu (bereits verwendet) und enthält vorhandene Daten, können Sie den Teil zur Initialisierung in der Regel überspringen.

2. System-Backup erstellen

1
Laden Sie Hasleo Backup Suite herunter, installieren und starten Sie es. Klicken Sie in der Navigationsleiste auf die Schaltfläche „Sichern“ und wählen Sie im Aktionsbereich „System-Backup“.
System-Backup anklicken
2
Hasleo Backup Suite Free wählt automatisch alle Partitionen aus, die für ein Windows-System-Backup erforderlich sind. Passen Sie Aufgabennamen, Beschreibung und Backup-Optionen nach Ihren Bedürfnissen an. Passen Sie einfach Aufgabennamen und Beschreibung an, konfigurieren Sie die Backup-Optionen nach Bedarf, geben Sie Ihre HDD als Ziel an und klicken Sie dann auf die Schaltfläche „Weiter“.
Systempartitionen auswählen

* Tipps:

1
Aufgabenname: Geben Sie einen Aufgabennamen an, damit Sie die Backup-Aufgabe später schnell finden und verwalten können.
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Beschreibung: Beschreiben Sie kurz den Zweck der Aufgabe und weitere relevante Informationen.
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Ziel: Ändern Sie den Zielpfad, in dem die Backup-Abbilddateien gespeichert werden, durch Klicken auf das Ordnersymbol.
4
Backup-Optionen: Erweiterte Backup-Einstellungen. Weitere Einzelheiten finden Sie unter Backup-Optionen.
5
Backup-Zeitplan: Richten Sie Backup-Zeitpläne ein, um Ihre Backup-Aufgaben regelmäßig automatisch auszuführen. Weitere Einzelheiten finden Sie unter Backup-Zeitplan.
3
Nachdem Sie auf die Schaltfläche „Weiter“ geklickt haben, beginnt Hasleo Backup Suite mit der Sicherung Ihres Windows-Betriebssystems auf die HDD. Beachten Sie, dass die Dauer von der Datenmenge abhängt – bitte haben Sie Geduld.
Fortschritt des System-Backups

* Tipps:

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Priorität: Legen Sie eine Priorität für den Backup-Vorgang fest. Eine höhere Priorität weist dem Backup mehr CPU-Zeit zu, wodurch andere Programme langsamer laufen können.
2
Abbild prüfen: Überprüfen Sie die Integrität der Backup-Abbilddateien nach Abschluss des Backup-Vorgangs.
3
Energieplan: Führen Sie nach Abschluss des Backups die Energieverwaltungsaktion aus.

3. Systemeinstellungen migrieren

1
Drücken Sie die Tasten „Win + I“, um die Windows-Einstellungen zu öffnen. Wählen Sie „System“ und klicken Sie dann in der linken Navigationsleiste auf „Speicher“.
Windows-Einstellungen öffnen
2
Klicken Sie auf „Speicherort für neue Inhalte ändern“. Legen Sie unter jeder Kategorie (z. B. Neue Apps, Neue Dokumente) den Standard-Speicherort von Laufwerk C: auf Ihre neue HDD fest.
Speicher in den Windows-Einstellungen
3
Klicken Sie auf „Übernehmen“. Hinweis: Dies ändert nur den Standard für künftige Dateien und verschiebt keine vorhandenen Daten.
Standard-Speicherort ändern

4. Dateien übertragen

1
Erstellen Sie die Zielordner auf Ihrer HDD. Drücken Sie die Tasten „Win + E“, um den Datei-Explorer zu öffnen, und navigieren Sie zu C:\Users\YourUsername.
c:\users\useryourname anklicken
2
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den zu übertragenden Ordner, wählen Sie „Eigenschaften“ und wechseln Sie zur Registerkarte „Speicherort“. Sie sehen den aktuellen Pfad. Klicken Sie auf „Verschieben“ und wählen Sie den auf der HDD erstellten Zielordner. Klicken Sie auf „OK“.
aktuellen Pfad der Datei ändern
3
Wenn das System fragt, ob die ursprünglichen Dateien an den neuen Speicherort verschoben werden sollen, wählen Sie „Ja“. Das System verschiebt die Dateien automatisch und leitet alle Programmzugriffe auf diesen Ordner an den neuen Pfad um.
Ursprüngliche Dateien verschieben

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Q: Sollte ich Dateien von der SSD auf die HDD verschieben?

A: Ja, das Verschieben großer Dateien wie Videos und Archive auf die HDD gibt SSD-Speicherplatz frei und erhält gleichzeitig die schnelle Systemleistung.

Q: Welche Dateien sollte ich auf die HDD verschieben?

A: Verschieben Sie Dokumente, Fotos, Videos, Musik, Downloads und archivierte Dateien. Belassen Sie Betriebssystem und Programme auf der SSD.

Q: Beeinträchtigt das Verschieben von Ordnern Programme?

A: Wenn Sie Ordner über die Registerkarte „Speicherort“ von Windows verschieben, funktionieren Programme weiter. Verschieben Sie Program Files nicht manuell.

Q: Kann ich den Ordner Downloads auf die HDD verschieben?

A: Ja, Downloads enthält oft große Dateien. Verschieben Sie ihn auf die HDD, um deutlich SSD-Speicherplatz freizugeben.

Q: Beschleunigt das meinen Computer?

A: Das Freigeben von SSD-Speicherplatz kann die Leistung verbessern. Belassen Sie Betriebssystem und Apps für beste Geschwindigkeit auf der SSD.

Q: Muss ich vor dem Verschieben von Dateien ein Backup erstellen?

A: Ja, erstellen Sie vor größeren Änderungen ein System-Backup. Das schützt vor Startproblemen.

Q: Kann ich Spiele auf die HDD verschieben?

A: Spiele laden auf der HDD langsamer. Für beste Spielleistung sollten Spiele auf der SSD bleiben.

Q: Verschiebt das Ändern des Standard-Speicherorts vorhandene Dateien?

A: Nein, die Speichereinstellungen von Windows ändern nur, wo NEUE Dateien gespeichert werden. Verschieben Sie vorhandene Dateien manuell.

Zusammenfassung

Wenn Sie die oben genannten Schritte befolgen, können Sie Nicht-Systemdateien reibungslos von Ihrer SSD auf Ihre HDD verschieben. Das gibt nicht nur wertvollen SSD-Speicherplatz frei, sondern hilft auch, optimale Computerleistung und Reaktionsfähigkeit zu erhalten. Ein entscheidender Vorbereitungsschritt ist das vorherige Sichern Ihres Systems, um möglichen Datenverlust oder Startprobleme durch Fehler zu vermeiden. Die sichere und vollständige Sicherung des Systems auf die HDD mit Hasleo Backup Suite bietet zuverlässigen Schutz für den gesamten Vorgang.

Hasleo Backup Suite geht über die Kernfunktionen Backup und Wiederherstellung hinaus und bietet erweiterte Funktionen wie Delta-Klon und die Erstellung einer WinPE-Notfalldiskette. Damit ist sie eine umfassende Datenschutzlösung, die Ihre Datensicherheit vollständig schützt.